14.09.2025

Explosives Video über Holzschlag stellt die Umweltfreundlichkeit des Premierministers von Sarawak in Frage

Weltweite Kampagne zur Rettung der letzten Primärregenwälder auf Borneo in Malaysia gestartet – Sarawak-Premierminister Abang Johari wegen Verbindungen zu malaysischem Holz-Tycoon in der Kritik.

**übersetzte Version**

(Miri, Sarawak) Ein kürzlich veröffentlichtes Video der Schweizer NGO Bruno Manser Fonds zeigt alarmierende Abholzungen im Herzen des tropischen Regenwaldes Malaysias. Die Aufnahmen, die in der Region Upper Baram in Sarawak gedreht wurden, bieten einen seltenen Einblick in die zerstörerischen Abholzungsmaßnahmen, die einen der letzten verbliebenen Primärregenwälder Malaysias bedrohen.

Das Video erzählt die Geschichte der indigenen Penan-Dorfbewohner aus Baram, die verzweifelt versuchen, ihre Lebensgrundlage im Wald zu retten. Die Holzfäller drohen jedoch, sie zu vertreiben und jeden Monat über 4000 Tonnen Holz im Wert von 2 Millionen US-Dollar aus ihrem Wald zu entfernen.

Der Premierminister von Sarawak, Abang Johari, wird für die mangelnde Transparenz seiner Regierung und das Versäumnis, die sozialen und ökologischen Folgen des Holzeinschlags angemessen anzugehen, kritisiert.

Seine Regierung gewährte Borneoland Timber Resources („Borneoland“) eine Konzession für 170.000 Hektar Land, dessen Eigentümer zusammen mit dem Premierminister von Sarawak im Video zu sehen ist. Die millionenschwere Holzlizenz wurde ohne öffentliche Ausschreibung vergeben und seitdem unter Verschluss gehalten.

Das Video mit dem Titel „Hutan Borneo dalam bahaya!“ („Borneos Regenwald in Gefahr”) verbreitete sich innerhalb weniger Stunden nach seiner Veröffentlichung viral in den sozialen Medien. Es kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für den Premierminister von Sarawak, der kürzlich Europa bereiste, um Investoren anzulocken, und sich dabei als Vorreiter einer grünen Wirtschaft präsentierte.

Der Bruno Manser Fonds fordert die Regierung von Sarawak auf, die Holzkonzession von Borneoland zu widerrufen und die Verantwortung für die Baram-Strasse von den Holzunternehmen zu übernehmen.