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NEUER BERICHT: Plünderung des Baram Peace Parks

Was, wenn aus einem Schutzgebiet ein Abholzungsgebiet wird?

Seit Jahrzehnten leisten indigene Gemeinschaften im oberen Baram im malaysischen Borneo Widerstand gegen die Abholzung und konnten durch ihren anhaltenden Einsatz grosse Waldgebiete erfolgreich schützen. Durch Bemühungen entstand die Vision des Baram Peace Parks, die später von der Regierung Sarawaks als «Upper Baram Forest Area (UBFA)» formalisiert wurde. Die UBFA sollte einen längst überfälligen Wandel einleiten: weg von der staatlich genehmigten kommerziellen Holznutzung und hin zu Naturschutz und indigener Selbstverwaltung.

Der Bericht legt eine äusserst fragliche Holzkonzession offen, die ohne Transparenz, öffentliche Ausschreibung und ohne das freie, vorherige und informierte Einverständnis (FPIC) der betroffenen Gemeinschaften vergeben wurde. Gleichzeitig zeigt der Bericht, wie sich die indigenen Gemeinschaften im Baram weiterhin für den dauerhaften Schutz ihrer angestammten Gebiete einsetzen – durch Blockaden, rechtliche Schritte und öffentliches Engagement.

Die Forderungen im Bericht verlangen unter anderem das sofortige Entziehen der Holzkonzession, Verantwortung von Entscheidungsträgern wie der Regierung von Sarawak, der Regierung von Japan, sowie der ITTO (International Tropical Timber Organization), und das Realisieren der Versprechen unter dem Baram Peace Park.

Bericht herunterladen:

      Download the report (English) Perompakan Baram Peace Park (BM) 簒奪された バラム平和公園